Insolvenzrecht

Auch wenn kein Unternehmer und schon gar kein Existenzgründer sich wünscht, jemals die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragen zu müssen, sollte man mit dem Insolvenzrecht vertraut sein. Ein Geschäftsführer einer GmbH etwa ist, auch wenn er nur Angestellter ist und keinen Geschäftsanteil an der GmbH hält, verpflichtet, einen Insolvenzantrag zu stellen, wenn die GmbH überschuldet ist und zwar bereits dann, wenn Zahlungsunfähigkeit nur droht. Tut er das nicht, so haftet er für den entstandenen Schaden. Auch die Vorstände eines Vereins haften, wenn sie es versäumen, die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu beantragen, auch dann wenn sie einem gemeinnützigen Verein vorstehen.

Unternehmensinsolvenz

Das Insolvenzrecht gehört zu unseren Beratungsfeldern. Denn auch dann, wenn Ihrem Kunden die Insolvenz droht oder über dessen Vermögen ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde, kann Sie das empfindlich treffen. Sie müssen daher wissen, was zu tun ist.

Daher beraten wir Sie in allen Fragen des Insolvenzrechts. Wir prüfen für Sie, ob bei Ihrem Unternehmen Insolvenz vorliegt und ob Sie die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragen müssen. Wir beraten Sie, ob Ihnen die Haftung droht und wie Sie diese vermeiden können. Und wir vertreten Sie gegenüber dem Insolvenzverwalter und in einem eröffneten Insolvenzverfahren.

Wenn über das Vermögen Ihres Kunden das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, dann melden wir für Sie die Forderung bei dem Insolvenzverwalter an. Haben Sie kurz vor der Insolvenzeröffnung bereits Teilzahlungen erhalten, so kann es sein, dass der Insolvenzverwalter diese Zahlungen anficht und die Rückzahlung fordert. Wir prüfen für Sie, ob die Anfechtung gerechtfertigt ist, und vertreten Sie gegebenenfalls gegenüber dem Insolvenzverwalter.

Verbraucherinsolvenzverfahren

Aber auch um Ihre Privatinsolvenz kümmern wir uns. Im Rahmen eines Verbraucherinsolvenzverfahrens haben Sie die Möglichkeit, Restschuldbefreiung zu erhalten. Nach Ablauf einer Wohlverhaltensphase, in der Sie das pfändbare Vermögen und Einkommen an Ihre Gläubiger abgeben müssen, werden Sie von den dann noch verbleibenden Restschulden befreit. Bevor ein Antrag auf Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens gestellt werden darf, ist zwingend eines außergerichtliche Schuldenbereinigung vorgeschrieben. Wenn Sie diese nicht bei einer Schuldnerberatungsstelle durchführen wollen, etwa weil Ihnen die Wartezeiten zu lange sind, erledigen wir das für Sie. Und falls die außergerichtliche Schuldenbereinigung scheitert, stellen wir für Sie den Insolvenzantrag bei dem für Sie zuständigen Insolvenzgericht.

Wir vertreten Sie auch in den gerichtlichen Rechtsstreitigkeiten, die Sie mit Ihren Gläubigern oder mit dem Insolvenzverwalter führen müssen.