Softwarelizenzen

Software ist durch das Urheberrechtsgesetz geschützt. Wenn Sie als Hersteller einer Software diese vertreiben, also etwa verkaufen oder vermieten, müssen Sie Ihren Abnehmern durch einen Vertrag ein Nutzungsrecht an Ihrer Software einräumen. Das vertraglich eingeräumte Nutzungsrecht nennt man in Bezug auf Software auch Lizenz. Die Softwarelizenz regelt, auf welche Art der Abnehmer der Software diese nutzen darf. Die Softwarelizenz kann auch zeitlich, räumlich und inhaltlich beschränkt sein, also insbesondere bei Miete, nur über die Mietdauer, nur auf einer bestimmten Anzahl von Rechnern etc.

Die Softwarelizenz kann entweder Gegenstand eines individuell ausgehandelten Softwarevertrages, insbesondere eines Softwareüberlassungsvertrages sein. Die Softwarelizenz kann aber auch Gegenstand von Allgemeinen Geschäftsbedingungen sein. Oder die Lizenz wird in Form einer EULA eingeräumt. Das ist ein „end-user license agreement“, also ein Endbenutzer-Lizenzvertrag, dessen Text vor der Installation der Software angezeigt wird. Erst wenn man das EULA durch Anklicken bestätigt, lässt sich die Software installieren. Rechtlich gesehen sind auch die Regelungen in einer EULA allgemeine Geschäftsbedingungen. Neben der eigentlichen Softwarelizenz enthalten Softwarelizenzvereinbarungen auch andere Regelungen wie Garantiebestimmungen, Regelungen zur Gewährleistung und Haftungsausschlüsse.

Wenn Sie Hersteller aber auch wenn Sie Vertreiber von Software sind, beraten wir darüber, wie auf welche Weise Sie Ihren Abnehmern Softwarelizenzen einräumen können. Und wir verfassen für Sie die notwendigen Lizenztexte und Softwarelizenzvereinbarungen.