Bildrechte

Sie sind Fotograf und haben Ihre Bilder im Internet entdeckt, womöglich ohne Nennung Ihres Namens, in jedem Falle ohne Ihre Zustimmung? Das kommt leider sehr häufig vor. Denn im digitalen Zeitalter ist das Herunterladen von digitalen Fotografien und die vielfältige Verwendung z.B. auf eigenen Homepages sehr beliebt. Das geschieht häufig aus purer Unkenntnis der Rechte des Fotografen, manchmal aber auch unter bewusster Missachtung. Manchmal werden auch bestehende Lizenzverträge mehr als großzügig ausgelegt und so erscheint ein Foto, das ursprünglich für die einmalige Verwendung lizensiert war, plötzlich in allerlei Zusammenhängen. In allen diesen Fällen haben Sie als Fotograf das Recht, sich gegen die unbefugte Verwendung zu wehren und eine Nutzungsentschädigung zu verlangen.

Wir unternehmen hier die notwendigen Schritte und machen für Sie die Nutzungsentschädigung geltend, die Ihnen zusteht. Haben Sie keine Scheu, hier selbst auf der Seite der Abmahnenden zu stehen. Große Unternehmen, die Ihre Fotos ohne Berechtigung nutzen, werden Sie in der Regel ohne Einschaltung eines Gerichts für die Nutzung Ihrer Bildrechte entschädigen. Aber auch wenn Sie keine Nutzungsentschädigung geltend machen wollen, können Sie die Nennung Ihres Namens fordern. Denn zumindest sollte Ihr Foto für Ihre Leistungen werben.

Schutz des geistigen Eigentums

Nicht nur Buchautoren, Musiker oder Filmregisseure sind gegen den Diebstahl ihres geistigen Eigentums geschützt. Das Urheberrecht, das Markenrecht, das Geschmacksmusterrecht und andere verwandte Gesetze schützen Ihre Schöpfung in unterschiedlicher Weise.

Designer und Mediengestalter:

Ebenso unterliegt das Gesamtkonzept z.B., einer Website-Gestaltung einem gewissen Schutz. Je nach Originalität kann sogar echter Urheberrechtsschutz bestehen. Umgekehrt müssen Sie natürlich als Gestalter die Rechte anderer etwa an Fotos oder Texten beachten. In beiden Fällen beraten wir Sie gerne.

Hersteller von Software und Programmierer:

Computerprogramme sind vom Urheberrechtsgesetz ausdrücklich geschützt, auch wenn es von der Sichtweise abhängt, ob man hierin Kunstwerke erblicken möchte. Allerdings reicht der Schutz natürlich nur soweit, als das Programm auf Ihrer eigenen Arbeit beruht. Es ist daher nicht immer ratsam, Open Source Programme als Grundlage oder Teil des eigenen Entwurfs zu verwenden. Gern beraten wir Sie über die Reichweite des Schutzes Ihrer Leistung oder entwerfen für Sie die notwendigen Softwareverträge (Dazu mehr finden Sie unter IT-Recht und Softwareverträge sowie unter Softwarelizenzen).

Texter:

Auch Texte, die nicht Teil eines Romans oder Theaterstückes sind, können urheberrechtlich geschützt sein. Dazu können z.B. journalistische Beiträge sowie Werbetexte gehören, aber auch Unternehmensbeschreibungen und Ähnliches. Sie müssen es also nicht in jedem Fall hinnehmen, wenn jemand ungeniert bei Ihnen abschreibt.

 

Nicht alle schutzfähigen geistigen Leistungen können hier aufgeführt werden. Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns an.